Unterschenkelprothetik

Keine Unterschenkelamputation gleicht der anderen, da je nach Amputationshöhe und Art ein anderer Stumpf entsteht, der unterschiedliche Wege der Versorgung benötigt. So kann beispielsweise eine Amputation nahe des Knöchels nicht mit herkömmlichen Passteilen versorgt werden, da diese das Bein ungleich verlängern würden, während ein sehr kurzer Stumpf wiederum aufgrund des fehlendes Hebels eine spezielle Stabilisierung des Gangs benötigt. Hierdurch bedingt besteht der Bau einer Unterschenkelprothese aus mehreren Schritten:

• Bestimmung der Stumpfform
• Erarbeiten des zum Stumpf und zum Patienten passenden Systems
• Bauen eines ersten Schaftsystems
• Anprobe und Anpassung des Schaftsystems
• Auswahl der dazugehörigen Passteile, wie beispielsweise der Fuß
• Testphase und erneute Anpassung

 

 

Es gibt folgende Schaftsysteme:

  • aktives Vakuum
  • passives Vakuum
  • Pinsystem
  • Verschlußsystem
  • Kondylenumfassendes System

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